Fünf Religionen mit fünf Gärten auf der Gartenschau 2013 in Hamburg
Gemeinsamer Brunnen
Der „Brunnen der Religionen” auf der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg ist bereits zwei Jahre vorab im Mai feierlich eingeweiht worden. Er bildet das Zentrum von fünf individuell konzipierten „Gärten der Weltreligionen”, in denen sich Buddhisten, Muslime, Christen, Juden und Hindus mit Kunst, Kultur und Gärten präsentieren, jede Religionsgemeinschaft auf ihre Weise und trotzdem miteinander.
Der Brunnen ist ein über eine Tonne schweres Kunstwerk aus Naturstein und Edelstahl, den Gläubige der fünf Religionen mitgestaltet haben. Er symbolisiere das Verbindende und Vielfältige der Kulturen und setze ein Zeichen für Respekt und Toleranz, erklärten Vertreter bei der Vorstellung. Das Wasser stehe als verbindendes Element der fünf Weltreligionen.
Die „Welt der Religionen” ist eine von sieben Themenwelten der
Gartenschau, die vom 26. April bis 13. Oktober 2013 in HamburgWilhelmsburg stattfinden wird. Die Hamburger Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD) bezeichnete den Garten der Religionen als „Symbol der Hoffnung, des Austausches und der Verständigung und ein Beispiel dafür, was Landschaftsarchitektur für das soziale, friedliche Miteinander der Menschen leisten kann”.
igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten erklärte, in der „Welt der Religionen” werde die Interkulturalität als eines der Leitthemen der Gartenschau lebendig. „Auf sinnliche Art und Weise werden die Besonderheiten der einzelnen Religionen erfahrbar: Der Besucher kann sie sehen, hören, riechen, tasten, vielleicht sogar schmecken.”
Zur Internationalen Gartenschau in Hamburg werden 2013 rund 2,5 Millionen Besucher erwartet.
KNA/gba
(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, Juli/August 2011)
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