13. Juli 2015

Einen Liegestuhl zum Ausruhen

Von nst1

Benedetta war mit ihrer Familie in den Ferien am Meer. Sie hatten einen schönen Platz am Strand gefunden. Den ganzen Tag haben sie viel gespielt, waren oft im Wasser und es war so richtig schön.
Am Nachmittag sahen sie einen Mann, der in der Hitze am Strand auf sie zukam und sehr viele Taschen trug. „Wir haben schon von Weitem gesehen, dass er müde war“, erzählt Benedetta. „Als er bei uns ankam, haben wir ihm unseren Liegestuhl zum Ausruhen angeboten.“ Der Mann hatte Durst und fragte, ob Benedetta und ihre Familie  Mineralwasser hätten. Aber Benedettas Mutter hatte nur das mit Kohlensäure dabei. „Das konnte er aber nicht trinken“, sagt Benedetta. „Und da habe ich eine Frau gefragt, die ihren Liegestuhl neben uns aufgestellt hatte. Sie hat mir sofort das Wasser für den Mann gegeben.“ Der Mann war sehr überrascht, weil alle so freundlich zu ihm waren. „Nach kurzer Zeit sagte er zu uns: ‚Dankeschön! Ihr seid wie eine Familie zu mir.’“

 

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, Juli/August 2015)
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