Unsere Nachrichtenauslese

175 Jahre CVJM: Am 6. Juni 1844 gründete George Williams den ersten Christlichen Verein Junger Menschen in London. Das wird weltweit gefeiert – etwa mit „Geburtstagspartys“ in vielen deutschen Ortsvereinen. Persönliche Begegnungen sollen dabei im Mittelpunkt stehen, wie auch vor 175 Jahren. Vom 4. bis 8. August steigt dann eine große Feier in London.
www.cvjm.de/175-jahre-cvjm/

Päpstliche Lateran-Uni in Rom bildet „Friedensarbeiter“ aus. Im neu eingerichteten Studiengang geht es um „eine angemessene und praktikable Friedensvision“, die weltweite Kontexte und multikulturelle Realitäten berücksichtigt. Die Friedensarbeiter sollen helfen, die für Frieden notwendigen Bedingungen von Stabilität, sozialem Zusammenhalt und Kooperation zu schaffen.

Nichtangriffspakt von jungen Christen und Muslimen in Zentralafrika. Von der Privatinitiative in dem Land, das seit sechs Jahren einen blutigen Konflikt durchlebt, berichtet Vatican News unter Berufung auf cath.ch. Die Initiative ging demzufolge von zwei jungen Männern aus, die eine Sensibilisierungskampagne gegen bewaffnete Gewalt und für Frieden starteten.

Über „humanitäre Korridore“ kamen etwa 2500 Flüchtlinge nach Europa. Die Gemeinschaft Sant’Egidio hatte diesen legalen Einreiseweg in Italien mit der evangelischen Kirche und den Waldensern 2016 begonnen. Sant’Egidio zufolge hat das Modell des humanitären Korridors inzwischen auch in anderen Ländern wie Frankreich, Belgien und Andorra Nachahmung gefunden.

Gebetswanderung erinnert an Fall der Mauer. Am 3. Oktober starten dazu zwei Gruppen im Norden und im Süden und wandern in 18 Tagesabschnitten entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Sie treffen sich am 9. November auf dem Brocken. Die Projektgruppe „3. Oktober – Gott sei Dank“ möchte damit für das Wunder der Freiheit und der deutschen Einheit danken.
www.3-oktober.de

Bewegende Momente am Rande des Kriegsgeschehens hielt Anja Niedringhaus auf vielen ihrer Fotos fest. Vor fünf Jahren wurde die Presse-Fotografin in Afghanistan erschossen. Die Pulitzer-Preisträgerin fing Momente ein, die die absurde Realität des Krieges greifbar machen. Das Käthe-Kollwitz-Museum in Köln zeigt bis 30. Juni 100 ausgewählte Fotos.
www.kollwitz.de/anja-niedringhaus

Zu einem Dialog über das europäische Gemeinwohl luden die Bischofskonferenzen von Frankreich, der Schweiz und Deutschland nach Paris ein. Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche haben miteinander diskutiert und appellierten, das Gemeinwohl nicht populistischen Tendenzen oder nationalstaatlichen Interessen zu opfern.
www.dbk.de

Erstmals trafen sich Ende März Vertreter der fünf weltweiten christlichen Gemeinschaften, die seit 1999 die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre (GE) unterzeichnet haben. „Wie kann die GE den Kirchen helfen, dem Ziel der christlichen Einheit näher zu kommen?“ Diese Frage bewegte dabei Katholiken, Lutheraner, Methodisten, Anglikaner und Reformierte.

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, Mai/Juni 2019)
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