9 Fragen an Willy Graf

Worüber ich lachen kann?

Über spontane lustige Situationen in familiärer Runde. Bei einem frisch-frechen Kabarettstück mit Niveau und Wortwitz. Oder auch mal schmunzeln über mich …

Was mich ärgert?
Eigentlich bringt mich fast nichts so richtig in Rage. Trotzdem: Ungerechtigkeiten, Lügen, Falschheit usw. kann ich nicht ausstehen und nerven mich.

Mein Lebensmotto?
Die 4M: Man muss Menschen mögen.

Meine Schwäche(n)?
… ist zugleich auch eine meiner Stärken: menschenorientiert. Manchmal zu lange Geduld, zu viele Chancen geben, vielleicht etwas zu gutgläubig.

Meine Stärke(n)?
Ich bin sehr menschenorientiert. Deshalb liebe ich meinen Beruf und versuche, diese Leidenschaft zu leben.

Mein Lieblingsort?
… ist mein Zuhause.

Was es mir bedeutet, das Dialoghotel Eckstein zu leiten?
Ein Vorrecht, in meiner Berufung leben zu können. Beim Kennenlernen der Fokolar-Gemeinschaft in Baar habe ich Thomas Morus zitiert: „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“ So verstehe ich meine Aufgabe hier als Geschäftsführer. Das Bewährte in zeitgemäßer Form weiterführen und den Auftrag sogar stärken zu können. Möge Gott es gelingen lassen!

Woraus ich Kraft schöpfe?
Aus der Beziehung zu meinem himmlischen Vater, durch tägliches Bibelstudium und das Reden mit ihm im Gebet. Seit meiner Jugend vertraue ich diesem lebendigen Gott – durch alle Höhen und Tiefen des Lebens hindurch hat er mich noch nie enttäuscht.

Foto: Dialoghotel Eckstein

Was mir Sorgen macht?
Die aktuelle nationale und globale Situation. Weltwirtschaft in der Krise, Protektionismus und Rückzug auf „My country first“. Zunahme von Krisengebieten, Christenverfolgung in immer mehr Ländern. Aber auch die durch CoVid-19 verschlechterte persönliche Situation von Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung verlangt nach verstärktem Hinsehen.

Willy Graf, geboren 1961, ist seit Oktober 2019 Geschäftsführer des Dialoghotels Eckstein – das Begegnungszentrum der Fokolar-Bewegung in der Schweiz. Seit 34 Jahren glücklich verheiratet mit Valérie. Drei erwachsene Kinder zwischen 25 und 31 Jahren, zwei Enkel. Wohnhaft in Nottwil (Kanton Luzern). Wichtigste Ausbildungen: Bachelor in evangelischer Theologie, Nachdiplomstudium Dipl. Hotelmanager HF. Seit zehn Jahren aktiv in einer Ortsgemeinde des ICF, einer freien, überkonfessionellen Kirche auf biblischer Grundlage.

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, September/Oktober 2020)
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