4. August 2025

9 Fragen an Miri Haddick

Von nst5

Miri Haddick

Foto: privat

Miri Haddick,
geboren 1971 in Düsseldorf, hat Garten- und Landschaftsarchitektur studiert. Seit 2000 ist sie freischaffende Künstlerin. Das Malen fasziniert sie seit ihrer Kindheit. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie bei Professoren der Kunstakademien München, Wien, Augsburg und Düsseldorf. Ihre Werke hat sie in mehr als 35 Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden zeigen können. Im Verlag Neue Stadt sind drei Bücher und zahlreiche Postkarten von ihr erschienen. „Ich schaffe Kunst, an der man sich nicht reiben muss. Ich glaube, dass Kreativität nicht nur aus Krisen heraus erwächst, sondern auch aus persönlichen Glücksmomenten.“
Miri Haddick lebt am Bodensee und hat zwei Kinder.
www.miri-haddick.de


Worüber ich lachen kann?
Vor Kurzem bei einer Wanderung mit Alpakas und Lamas. Bei drohender Gefahr, in unserem Fall ein Dackel samt Besitzer, versteckten sich die Alpakas hektisch hinter den größeren Lamas. Köstlich!

Was mich ärgert?
Überhöhte Handwerkerrechnungen. Wenn ich mal so einen Stundensatz hätte.

Mein Lebensmotto?
Ich bin 53 Jahre alt. Da kann es nur lauten: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Meine Schwäche(n)?
Oh je, das sind einige. Eine meiner schlimmsten: Vor Kurzem bin ich umgezogen. Da wurde es mir klar: Ich horte zu viele Dinge, die mich aber nicht glücklicher machen, sondern oft melancholisch.

Meine Stärke(n)?
Durch meine große Empathie für Tiere kann ich mich sehr gut in sie hereinfühlen. So entsteht meine Kunst.

Mein Lieblingsort?
Bergen in Nordholland

Was es für mich heißt, Menschlichkeit zu leben?
Da zu sein für Menschen, die einen gerade dringend brauchen, zu 100 Prozent einzustehen für unsere Demokratie und die Tier- und Pflanzenwelt genauso zu achten wie die Menschen.

Woraus ich Kraft schöpfe?
Aus Wanderungen durch die Natur und zauberhaften Abenden am Bodenseeufer mit meinen liebsten Menschen. Meine große Kraftquelle, mein lieber Hund, ist vor zwei Jahren gestorben und fehlt mir sehr. Bald wird wohl wieder ein Hund bei mir einziehen, denn ohne Tier fühle ich mich nicht komplett.

Was mir Sorgen macht?
Dass auf unserer schönen Welt in viel zu vielen Regionen das Recht des Stärkeren gilt. Und dass nicht nur Elon Musk, sondern viele andere auch Empathie als etwas Überflüssiges oder gar Schädliches empfinden. Unfassbar!


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Der Artikel oben ist erschienen in der NEUEN STADT, Juli/August 2025.
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