9 Fragen an Christine Schmehrer
Kommunikations- und Medienberaterin

Christine Schmehrer,
Jahrgang 1982, Bereichsleiterin der Agentur Michaelsbund im Katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund in München. Mutter von zwei Söhnen und leidenschaftliche Kommunikations- und Medienberaterin mit besonderem Fokus auf Social Media. Sie hat das Kommunikationskonzept der Fokolar-Bewegung im DACH-Raum mitentwickelt und ist seit 2023 dort als Medienkoordinatorin tätig.
Worüber ich herzlich lachen kann?
Wenn ich bei meinen Kindern anstrengende Verhaltensweisen entdecke, die sie eindeutig von mir haben.
Was mich ärgert?
Verschwendung jeglicher Art. Besonders bei Lebensmitteln. Rücksichtslosigkeit im Allgemeinen.
Mein Lebensmotto?
“Sei freundlich, wann immer es möglich ist. Es ist immer möglich.“ Dieses Zitat vom Dalai Lama habe ich mir im letzten Urlaub aus Oslo mitgenommen, wo es im Nobel- Friedenszentrum hängt. Leider hasse ich Nadeln, sonst wäre es mein erstes Tattoo.
Meine Schwächen?
Ich bin beruflich kreativ und strukturiert, im Privatleben geht’s dafür öfters mal drunter und drüber. Eine weitere Schwäche ist definitiv, dass ich meine Freundinnen nicht so gut pflege, wie sie es verdient hätten.
Meine Stärken?
Begeisterung – wenn ich von einem Thema überzeugt bin, kann ich diese Energie sehr gut auf andere übertragen.
Mein Lieblingsort?
Da bin ich sehr flexibel, solange es am oder auf dem Meer ist. Wasser ist mein Element.
Was für mich „Menschlichkeit leben“ bedeutet?
Mein Gegenüber wahrnehmen und mich darauf einstellen. Ich merke in Workshops immer wieder, dass sich Zeit nehmen für Einzelne auszahlt. Nachfragen, auch wenn sie sich nicht melden.
Was mir Kraft gibt?
Meditation (mindestens fünf Minuten täglich sind absolutes Pflichtprogramm), Lesen, Joggen in der Natur – und unser allabendliches Vorleseprogramm.
Was mir Sorgen macht?
Mich beschäftigt – neben der Weltpolitik -, dass im durchgetakteten Alltag oft zu wenig Zeit für echte Gespräche und Verbindung bleibt. Ich möchte wieder mehr darauf achten.
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Der Artikel oben ist erschienen in der NEUEN STADT, Juli/August 2026.
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