Kein Schlusspunkt
em>50 Jahre Cursillo-Bewegung in Deutschland
Auf den Tag genau 50 Jahre nach dem ersten Cursillo-Kurs in Deutschland kehrten ehrenamtliche Mitarbeiter aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz vom 10. bis 13. März an den Ausgangsort zurück Im Theresienheim in Eriskirch-Moos am Bodensee hatte 1961 der erste „kleine Kurs über das Christsein“ auf deutschem Boden stattgefunden.
Unter dem Motto „dankbar rückwärts – mutig vorwärts – gläubig aufwärts“ wollten die Teilnehmer jedoch keinen Schlusspunkt setzen, sondern machten sich auf die Suche nach neuen Wegen. „Inhalte bleiben, Formen können sich ändern“, unterstrich Henning Feldbaum, Geschäftsführer der „Cursillo Arbeitsgemeinschaft Deutschland“, für den kein Zweifel besteht, dass der Cursillo auch in einer säkularer werdenden Welt auf einem guten Weg ist.
Die Cursillos („kleine Kurse“ des Glaubens) entstanden in den vierziger Jahren auf Mallorca. Der erste deutschsprachige Kurs fand 1960 in Wien statt. Ein Jahr später fasste die Bewegung dann im Bistum Rottenburg-Stuttgart Fuß. 1994 wurde der erste Cursillo der Deutschschweiz in Einsiedeln veranstaltet. gba
Info: www.cursillo.de, www.cursillo.at oder www.cursillo-bewegung.de
(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, April 2011)
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