Austauschforum

Gesprächskreis katholischer Bewegungen und Gemeinschaften in Deutschland

Der Gesprächskreis Geistlicher Gemeinschaften in Deutschland (GGG-national) traf sich vom 8. bis 10. April in Nauen. Gastgeber war in diesem Jahr die Familie der Hoffnung (Fazenda da Esperança) 1. Dazu waren 25 Vertreter aus 18 katholischen Gemeinschaften gekommen.

Der Gesprächskreis besteht seit 1985. Damals trafen sich auf Initiative von Bischof Klaus Hemmerle im Vorfeld des Aachener Katholikentages Nationalverantwortliche Geistlicher Gemeinschaften. Daraus entstand der nationale Gesprächskreis, der sich zunächst zweimal, heute einmal im Jahr mehrtägig auf eigene Initiative und eigene Kosten trifft. Er versteht sich als Austauschforum und nicht als Aktionskreis, Entscheidungsgremium oder Dachorganisation.

Ab 1988 begann der Dialog mit Verbänden, Orden und Sachverständigen aus der Theologie in einem ständigen Arbeitskreis beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Die intensiven Reflexionen flossen 1995 in ein Dokument des ZdK. Seit 1992 gibt es einen bischöflichen Beauftragten für die Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen in der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Und im Juni fand das VI. nationale Treffen von Bischöfen und Vertretern von Geistlichen Gemeinschaften in Würzburg statt, zu dem die Deutsche Bischofskonferenz seit 2011 jährlich einlädt.

Auf der vom Gesprächskreis initiierten und unterhaltenen Homepage 2) informiert er über Geschichte, Selbstverständnis und Aktivitäten und liefert Informationen zu den in Deutschland in den einzelnen Bistümern vertretenen Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen.
gba

1) www.fazenda.de
2) www.katholischebewegungen.de 

 

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, Juli/August 2016)
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