Vereinte Stimme notwendig

ÖRK und WEA erörtern zukünftige Zusammenarbeit.

Verantwortliche der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) und des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) trafen sich Ende Mai im Ökumenischen Institut in Bossey in der Schweiz, um mögliche Bereiche zukünftiger Zusammenarbeit zu erörtern. An dieser zweiten Begegnung zwischen beiden Organisationen nahmen erstmals auch die beiden Generalsekretäre Pfarrer Olav Fykse Tveit (ÖRK) und Bischof Efraim Tendero (WEA) teil.

Nach Einführungen in die Arbeit der WEA und des ÖRK stand ein intensiver Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft und den Kirchen auf dem Programm. Die beiden Organisationen tauschten sich außerdem über aktuelle Pläne aus und diskutierten Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit in thematischen Bereichen wie „öffentliches Zeugnis und Friedenskonsolidierung in interreligiösen Kontexten“ und „theologische Reflexion, Bildung und Ausbildung“.

Das Treffen zwischen den Leitenden stuften ÖRK und WEA in der wachsenden Beziehung und Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen als wichtigen Schritt vorwärts ein. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die prekären Situationen in vielen Teilen der Welt nach einer vereinten Stimme der Christen verlangten, die alle Anstrengungen zum Aufbau von Gerechtigkeit und Frieden unterstützt.

In der nach dem Zweiten Weltkrieg neu konstituierten evangelikal ausgerichteten Weltweiten Evangelischen Allianz arbeiten Evangelische Allianzen aus 129 Ländern.
Der Ökumenische Rat der Kirchen wurde 1948 gegründet und ist ein weltweiter Zusammenschluss von 345 Mitgliedskirchen in mehr als 120 Ländern.
gba

 

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, Juli/August 2016)
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