Frohe Botschaft in die Welt tragen

Charismatische Bewegungen trafen sich vier Tage in Würzburg.

Kein Rückzug in „Kuschelgruppen“ Gleichgesinnter, sondern mutig die frohe Botschaft von der Liebe Gottes in die Gesellschaft hineintragen – in der Kraft des Heiligen Geistes. Dazu wurden die etwa 2000 Teilnehmer beim Kongress „pfingsten21“ ermutigt. „Heiliger Geist, wirke unter uns“ lautete dazu das Motto vom 30. September bis 3. Oktober in Würzburg. Vier Bewegungen hatten gemeinsam dazu eingeladen: die Geistliche Gemeindeerneuerung in der evangelischen Kirche Deutschlands (GGE), die Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche (CE), die Geistliche Gemeinde-Erneuerung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden  und der Arbeitskreis für Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelisch‐Methodistischen Kirche.

Wie bei einer charismatischen Zusammenkunft nicht anders zu erwarten, gab es viel Zeit für Lobpreis und Gebet und das gemeinsame Hören auf den Heiligen Geist, in dem Wunsch, sich von ihm stärken zu lassen für den Dienst in Kirche und Welt im 21. Jahrhundert. Vorträge halfen zu einer Standortbestimmung und zu einem Blick in die Zukunft.

„Mit der gelebten Einheit zwischen Christen unterschiedlicher Konfessionen erfüllte der Kongress den selbst gesetzten Anspruch der Verantwortlichen im Vorfeld“, heißt es in einem Rückblick. Und Henning Dobers, Vorsitzender der GGE, resümiert: „Ich war sehr glücklich in diesen vier Tagen und bin unglaublich dankbar.“ Das Leitungsteam war sich einig: „pfingsten21“ verlangt nach einer Fortsetzung.

„pfingsten21“ war der zweite gemeinsame charismatische Kongress in Deutschland nach „Jesus 2000“ in Nürnberg.
gba

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, November 2016)
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