Unsere Nachrichtenauslese

Im Burgenland entsteht das erste orthodoxe Kloster Österreichs. Zur Grundsteinlegung am 26. September wird auch der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., erwartet. Das Klosterprojekt nahm 2014 seinen Anfang, als die Diözese Eisenstadt in St. Andrä ein Grundstück zur Verfügung stellte. In Erwartung des Klosterbaus lebt die orthodoxe Mönchsgemeinschaft dort bereits seit 2016 in einem angekauften Haus.
www.orthodoxes-kloster-maria-schutz.at

Die ACK Sachsen-Anhalt hat einen „Ökumene-Knigge“ erstellt. Er ist Frucht der ökumenischen Auf­brüche des Reformationsjahres 2017 und liegt nun in der zweiten Auflage vor. In insgesamt 19 Kapiteln werden die Themen „Gottesdienstliches Leben“, „Frömmigkeit“, „Christliche Praxis im Alltag“ und „Formales“ behandelt. Das Dokument kann für sechs Euro (inkl. Versand) im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (janine.midkiff@ekmd.de) bestellt oder hier heruntergeladen werden: www.st-antonius-kuenzell.de/oekumene-knigge

Der Zentralrat der Juden in Deutschland wurde 70 Jahre alt. Nur fünf Jahre nach dem Ende des Holocaust gründete sich am 19. Juli 1950 der Zentralrat der Juden in Deutschland. Zu seinem 70-jährigen Bestehen würdigten Religionsvertreter und Politiker den Zentralrat als wichtige Stimme für die jüdische Gemeinschaft und die Demokratie sowie gegen Antisemitismus. Heute gehören ihm 105 Gemeinden mit rund 95 000 Mitgliedern an.
www.zentralratderjuden.de

Seit dem 1. Juli leiten Barbara Wellner, Gudrun Angelis und Maria Decker SOLWODI („Solidarität mit Frauen in Not“). Das von Sr. Lea Ackermann gegründete Hilfswerk engagiert sich seit 1987 in Deutschland für Migrantinnen in Not. SOLWODI bietet Opfern von Frauenhandel und Zwangsprostitution psychosoziale Betreuung, sichere Unterbringung, vermittelt juristische und medizinische Hilfen und unterstützt ihre Klientinnen bei der Rückkehr in die Heimatländer. SOLWODI ist auch in Österreich aktiv.
www.solwodi.de, www.solwodi.at

Neuer Termin für die Generalversammlung der Fokolar-Bewegung. Das höchste Organ der weltweit vertretenen kirchlichen Bewegung sollte ursprünglich im September 2020 tagen. Die Corona-Pandemie machte eine Verschiebung notwendig. Nun wollen die etwa 320 Vertreter*innen vom 25. Januar bis 7. Februar 2020 in Rocca di Papa zusammenkommen. Die Generalversammlung wählt die Präsidentin, den Kopräsidenten sowie deren Berater*innen und legt die Grundlinien für die nächsten sechs Jahre fest.

In der Ukraine gibt es eine Bewegung zur Wiederherstellung der Einheit in der orthodoxen Kirche. Ende 2018 hatte sich die „Orthodoxe Kirche der Ukraine“ von der „ukrainisch-orthodoxen Kirche“ getrennt, die zum Moskauer Patriarchat gehört. Das hatte zu schweren Konflikten in der orthodoxen Welt geführt. Die Bewegung „Orthodoxe Einheit der Ukraine“ gehören Politiker, Kirchenleute, Wissenschaftler und Journalisten an. In einem Memorandum betonen sie, dass Klerus und Laien beider Kirchen vom „Wunsch nach Einheit“ erfüllt seien.
www.pro-oriente.at

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, September/Oktober 2020)
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(c) Alle Rechte bei Verlag Neue Stadt, München

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