5. August 2025

RÜCKBLENDE

Von nst5

Unsere Nachrichtenauslese

In Deutschland gibt es nunRegeln, wie wiederverheiratete Geschiedene und Homosexuelle kirchlich gesegnet werden können. Die „Gemeinsame Konferenz“ der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken verabschiedete Ende April eine Handreichung dazu. Sie sei ein Ergebnis des Reformdialogs der Kirche in Deutschland, des Synodalen Wegs. Nachdem der Vatikan im Dezember 2023 das Verbot für Segnungen homosexueller Beziehungen lockerte, flossen auch diese Änderungen mit ein. Mit dem nun veröffentlichten Leitfaden folge man dem „pastoralen Ansatz des Pontifikats von Papst Franziskus“.
dbk.de

Foto: (c) Lisa Louis/DW

Die georgische Journalistin Tamar Kinzuraschwili erhält den „Freedom of Speech Award“ der Deutschen Welle.Sie wird für ihr Engagement gegen Hassrede und Desinformation ausgezeichnet. Ihre Bemühungen, inländische sowie internationale Propaganda zu bekämpfen, seien unentbehrlich für die Presse- und Meinungsfreiheit sowie das Vertrauen in freie Medien, sagte der Intendant der Deutschen Welle, Peter Limbourg. Sie fühle sich in Georgien bedroht, so Kinzuraschwili in ihrer Reaktion: „Die Regierung versucht, jeden Tag etwas Neues zu erfinden, um uns an unserer Arbeit zu hindern.“
dw.com

Die lutherische Regionalbischöfin Petra Bahr (Hannover) wird Staatssekretärin im deutschen Familienministerium. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister sagte dazu, Bahr habe das Amt der Regionalbischöfin „im Diskurs zwischen Kirche, Politik, Wissenschaft und Kultur in besonderer Weise gestaltet“. Zugleich freue er sich, dass die Theologin „an so herausragender Stelle gesellschaftspolitische Verantwortung für unser Land übernimmt“. Bahr war seit Januar 2017 Regionalbischöfin. Seit 2020 ist sie Mitglied im Deutschen Ethikrat. Für die Ausgabe 1/2023 der NEUEN STADT gab sie ein Interview zum Thema „Freiheit und Verantwortung“.
landeskirche-hannover.de

Europäische und afrikanische Bischöfe werfen der Europäischen Union vor, Afrika als „Müllhalde“ für eigene ökologische Ziele zu missbrauchen.Wir sind beunruhigt über die zunehmende Nutzung afrikanischer Gebiete für Europas Ressourcenbedarf und Klimaziele“, heißt es in einer Erklärung der „Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft“ und des „Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar“. Als Beispiel werden „massive Landgeschäfte“ genannt, die angeblich grünen Energieprojekten dienten. Zugleich würden giftige Abfälle auf den afrikanischen Kontinent verlagert. „Das ist keine Partnerschaft. Das ist keine Gerechtigkeit.“
comece.eu

Bild: (c) interkulturellewoche.de

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die „Interkulturelle Woche“ gewürdigt. Wer sich dort engagiere, leiste einen „unermesslich wertvollen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagte Steinmeier beim Festakt zum 50. Jubiläum Mitte Mai in Berlin. Initiatoren sind die katholische Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland und die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland. Wohlfahrtsverbände, Kommunen und Migrationsverbände unterstützen die Initiative, die jährlich im Herbst in über 600 Städten und Gemeinden mit rund 5000 Veranstaltungen stattfindet. Das Motto in diesem Jahr:  Wir sind dafür!
interkulturellewoche.de

Yemisi Ogunleye, Siegerin im Kugelstoßen bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris, ist mit dem christlichen Medienpreis „Goldener Kompass“ ausgezeichnet worden. Die 26-Jährige wurde für ihr authentisches öffentliches Zeugnis über Jesus Christus geehrt. Nach ihrem Sieg hatte sie immer wieder ihren Glauben betont und gesagt, dass Gott ihr den Erfolg ermöglicht habe. Der Preis wird seit 1988 von der Medieninitiative Pro verliehen und ehrt Medienschaffende, die Beispiele glaubhaft gelebten Christseins geben oder Beiträge veröffentlichen, die Menschen dazu motivieren, sich neu mit der Bibel auseinanderzusetzen.
medieninitiative.pro


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Der Artikel oben ist erschienen in der NEUEN STADT, Juli/August 2025.
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