Empfangsbereit?
Beobachtet und beschrieben von Ulrike Comes
An einem sonnigen Tag im September bin ich so gar nicht auf Advent und Weihnachten eingestellt. Aber mein Beitrag für diese Ausgabe ist fällig. Ohne Kälte, Kerzenschein, Plätzchenduft und Weihnachtsliedergedudel bleibt vordergründig nur diese Nachricht: „Eine junge Obdachlose bringt ihr uneheliches Kind in einem Stall zur Welt.“ Etwas, das auch heute an vielen Stellen unserer Erde passiert.
Trotzdem ist da mehr. Die Musikgruppe „Alte Bekannte“ legt den Stalltieren in meinem Lieblings-Weihnachtslied folgende Worte ins Maul: „Wir sind nur Ochs und Esel und haben doch kapiert, dass hier heute Nacht was ganz Besonderes passiert: dass jemand auf die Erde kommt, der alle Menschen liebt und dass es dadurch Hoffnung auf echten Frieden gibt.“
Egal, wie mies er empfangen wird: Gott kommt. Er kommt, weil er mich liebt und mir Frieden schenken will. Das gilt für jeden Menschen – ausnahmslos. Und das Beste: Um diese Erfahrung machen zu können, muss ich gar nicht bis Weihnachten warten!

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Der Artikel oben ist erschienen in der NEUEN STADT, November/Dezember 2025.
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