Unsere Nachrichtenauslese

„Vertrauen, Offenheit, Dankbarkeit“: Mit diesen Worten beschreiben die Präsidentin der Fokolar-Bewegung Maria Voce und der Kopräsident Jesús Morán ihre Audienz mit Papst Franziskus am 2. September. Dabei informierten sie ihn über die Vorbereitungen zum 100. Geburtstag von Chiara Lubich und der Generalversammlung im September. Der Papst ermutigte sie, den Prophezeiungen der Gründerin nachzugehen.

Neues kirchlich-ökologisches Netzwerk für Mittelamerika: Wenige Tage vor der Amazonas-Synode gab der Lateinamerikanische Bischofsrat die Gründung bekannt. Analog zum bestehenden Netzwerk Repam (Red Eclesial Panamazonica) soll sich „Ökologie Mesoamericana“ (Reeman) in Mittelamerika engagieren. Die länderübergreifende kirchliche Zusammenarbeit sei angesichts des Klimawandels notwendig.

Religiöse Vielfalt und größere Diversität der Gesellschaft mache auch religiöse Bildung immer notwendiger. Mehr Wissen helfe, Spannungen abzubauen. Aus dieser Überzeugung hat sich die Österreichische Gesellschaft für Religionswissenschaft neu konstituiert. Die 1996 in Wien gegründete Plattform will immer mehr zur Anlaufstelle für Fragen in Religionsangelegenheiten werden.
www.univie.ac.at/oegrw/

Hans Stapel erhält den „Communio-Preis für Dialog, Verständigung und Versöhnung“ 2020 der Katholischen Akademie Schwerte. Der deutsche Franziskanerpater hat Anfang der 1980er Jahre im brasilianischen Guaratinguetá bei São Paolo die „Fazenda da Esperança“ („Hof der Hoffnung“) begründet. Weltweit verbreitet sind sie nun „Orte der Lebensfindung für Menschen mit Süchten und Krisen“.
www.fazenda.de; www.akademie-schwerte.de

Ein Votum für die Abendmahlsgemeinschaft von Katholiken und Protestanten hat der Ökumenische Arbeitskreis ÖAK vorgelegt. Demnach ist die „wechselseitige Teilnahme an den Feiern von Abendmahl/Eucharistie in Achtung der je anderen liturgischen Traditionen theologisch begründet“. Der ÖAK erörtert seit 1946 dogmatische Streitfragen, um den ökumenischen Prozess in Deutschland zu unterstützen.
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Die geistliche Begleitung des „Synodalen Weges“ übernehmen Jesuitenpater Bernd Hagenkord und Maria Boxberg von der Gemeinschaft Christlichen Lebens. Da die geplante Reformdebatte der katholischen Kirche in Deutschland ein geistlicher Weg sein soll, haben sich die Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken darauf verständigt, geistliche Begleiter dafür zu berufen.
www.dbk.de/themen/der-synodale-weg/

Ein Schiff zur Rettung von Menschen aus Seenot will die evangelische Kirche gemeinsam mit anderen Organisationen ins Mittelmeer schicken. Dass dort weiterhin Menschen ertrinken, könne man nicht hinnehmen, sagte der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. Ein Bündnis aus Institutionen, Kirchengemeinden und Sportvereinen will die notwendigen Gelder für Kauf und Umrüstung zusammenbringen.
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Sozial und ökologisch verantwortliche Geldanlagen standen im Mittelpunkt einer Tagung zu ethisch-nachhaltigem Investment am 1. Oktober in Münster. Bereits zum zweiten Mal hatten die Akademie Franz Hitze Haus Münster, das Katholisch-Soziale Institut Siegburg, das Sozialinstitut Kommende Dortmund und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken dazu eingeladen.
www.zdk.de

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, November/ Dezember 2019)
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