Unsere Nachrichtenauslese

Ökumenisches Papier über Friedenserziehung.
Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog und der Ökumenische Rat der Kirchen haben Anfang Januar an einem gemeinsamen Papier über die Erziehung zum Frieden in einer multireligiösen Welt gearbeitet. Das „Büro für Interreligiösen Dialog und Zusammenarbeit“ des Weltkirchenrates in Genf und der „Päpstliche Rat“ arbeiten seit 1977 zusammen.

Erstes Welttreffen der Indigenen Jugend.
350 Jugendliche aus zwölf Ländern Lateinamerikas besannen sich ihrer Wurzeln, feierten ihren Glauben und vernetzten sich. In einer Videobotschaft sagte Papst Franziskus, aus der Wurzel komme die Kraft zu wachsen, zu blühen und Früchte zu bringen. Adveniat-Geschäftsführer Michael Heinz sagte: „Sie haben das Potenzial, die Welt zu verändern!“
www.adveniat.de

Ökumenische Woche für das Leben vom 4. bis 11. Mai stellt Suizidprävention in den Mittelpunkt.
Seit 1994 wirbt die ökumenische Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland für die Anerkennung der Schutzwürdigkeit und -bedürftigkeit des menschlichen Lebens in allen Phasen. Das Themenheft und weitere Materialien zur Umsetzung sind auf der Homepage verfügbar.
www.woche-fuer-das-leben.de

Metropolit Augoustinos für ökumenisches Lebenswerk geehrt.
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg zeichneten den griechisch-orthodoxen Metropolit im Rahmen der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen aus. Altbundespräsident Christian Wulff würdigte ihn als Integrator, Brückenbauer und Diplomaten der Ökumene.

Zürcher Bibel um neue Texte erweitert.
Rund 35 Jahre arbeiteten Übersetzer an der Neuausgabe. Beim Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum wurde sie im Zürcher Grossmünster vorgestellt. Sie enthält auch die „deuterokanonischen“ (apokryphen) Schriften. Wegen ihrer unklaren Herkunft genießen sie in der reformierten Tradition kein hohes Ansehen. Ihre Aufnahme gilt als ökumenisches Signal.

Lutherischer Weltbund (LWB) legt Selbstverpflichtung zur Ökumene vor.
20 Jahre nach der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre bekräftigt der LWB seinen Einsatz gegenüber seinen ökumenischen Partnern. Das Dokument nennt sechs Ansätze, mit denen der LWB sein Engagement im Streben nach der vollen, sichtbaren Einheit der gesamten Christenheit intensivieren will.
www.lutheranworld.org/content/resource-lwf-ecumenical-commitments

Für eine „engagierte Fortsetzung des Dialogs“
mit den Rabbinern sprechen sich die katholischen Bischöfe in Deutschland in einer Stellungnahme zu zwei jüdisch-orthodoxen Erklärungen zum Christentum aus. Dieser Dialog soll theologische Fragen ebenso umfassen wie die gemeinsame Wahrnehmung von sozialer und politischer Verantwortung.
www.dbk.de

Berliner Jugendzentrum gewinnt jüdischen Song Contest „Jewrovision 2019“.
Nach Angaben des Zentralrats der Juden nahmen „am größten jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb Deutschlands und Europas“ 1 500 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren teil. Zentralratspräsident Josef Schuster erklärte: „Dem wachsenden Antisemitismus haben wir eine starke Gemeinschaft entgegengesetzt.“
www.jewrovision.de

(Erschienen in der gedruckten Neuen Stadt, März/April 2019)
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